Unsere Gruppe

 

Unsere Selbsthilfegruppe wurde 1990 als "Kehlkopflosen- Selbsthilfegruppe Rochlitz / Mittweida" gegründet.

 

Nach einer kurzen Phase der Inaktivität wurde die Gruppe von Jens Sieber Anfang 2010 neu organisiert. Es konnten damals auch neue Mitglieder gewonnen werden.

 

Das erste Gruppentreffen unter dem neuen Namen "Kehlkopflosen- Selbsthilfegruppe Mittweida und Umgebung" und neuer Leitung fand dann am 31. August 2010 im Anbau des Museums in Mittweida statt. Seitdem treffen wir uns 13 bis 16 mal im Jahr.

 

Im Vordergrund unserer Aktivitäten stehen vor allem der Austausch von Informationen und Erfahrungen, zu Tagesausflügen / Busfahrten, zum Grillen und zum Kegeln.

Außerdem nehmen wir an Seminare und Weiterbildungsmaßnahmen von Landes- bzw. Bundesverband teil.

 

Wir sind organisiert im Bezirksverband der Kehlkopfoperierten Chemnitz e.V. und im Landesverband der Kehlkopfoperierten Sachsen e.V. unter dem Dach des Bundesverband der Kehlkopfoperierten.

 

 

Wer wir sind

In unserer Selbsthilfegruppe sind Menschen vereint, die kehlkopflos sind oder am Kehlkopf operiert wurden sowie deren Angehörige.
Unsere Mitglieder kommen aus Mittweida, Rochlitz, Waldheim und Umgebung.
Die Kehlkopflosen- SHG Mittweida und Umgebung versteht sich als Anlaufstelle für Kehlkopflose und wir sind auch eine wichtige Informationsstelle für an Kehlkopfkrebs Erkrankte und deren Angehörige.

Was wir leisten

Kehlkopflos nach Krebserkrankung – dies bedeutet für Betroffene ein schweres Schicksal. Plötzlich werden sie herausgerissen aus einem bis dahin geregelten Lebensalltag, was dazu führen kann, dass sie sich im schlimmsten Fall isolieren und keinen Spaß mehr am Leben finden.

Für diese Menschen sind wir, die Selbsthilfegruppe der Kehlkopfoperierten Mittweida & Umgebung, eine wichtige Anlaufstelle. Sie finden hier Unterstützung und Verständnis. Nach den Operationen ist es sehr wichtig, sich mit anderen Betroffenen über Erfahrungen mit dieser Erkrankung und den Umgang damit, auszutauschen.
Wir haben uns zur Aufgabe gemacht, den sozialen Kontakt in der Gesellschaft und zu anderen Erkrankten zu gewährleisten, damit sie wieder Freude am Leben gewinnen.


Wir lieben, was wir tun

Zu unseren Aufgaben gehören beispielsweise:

- Wiedergewinnung der Lebensfreude bei frisch Operierten
- Hilfsmittelversorgung sowie Austausch von Erfahrungen im Umgang mit Hilfsmitteln
- Ausflüge und Freizeitveranstaltungen, Begegnungstage mit anderen SHGn
- Integrationsförderung – Vermeidung von Isolation
- Patientenbetreuung im Krankenhaus und Aufklärungsarbeit
- Beratung über Rechte (z.B. Antragstellung auf den Schwerbehindertenausweis, Reha)